Unser blauer Planet Erde hat seine charakteristische Farbe durch das Wasser. Die Zonen, die von Wasser bedeckt sind, bilden die Mehrheit gegenüber den Kontinenten. Auch wir Menschen selbst bestehen zu 80 % aus Wasser. Wasser ist nicht nur absolute Grundlage des Lebens, sondern es bezeichnet auch das Prinzip „flüssig“, den interessantesten der vier Aggregatzustände. Auch der Geist schwebt „über den Wassern“. Das Denken, die Beweglichkeit, die Herzlichkeit, das Gefühl und die Kommunikation, d. h. Eigenschaften der Menschen, sind am ehesten mit dem Element Wasser vergleichbar. Wir lernen, sagt der griechische Philosoph Heraklit (520 v. Chr. bis 460 v. Chr.), seit Tausenden von Jahren vom Wasser.
Folgende Filme befinden sich im Einzelnen in der Themenschleife „Alles fließt“, die ab Mittwoch, dem 18.08., auf dctp.tv läuft:
Herr
der Wasser. Sommelier Arno Steguweit über Mineralwasser
als Gaumen-Luxus.
Das Spezialgebiet des jungen Sommeliers Arno Steguweit in
Berlin sind die Mineralwasser. Er kann 730 Sorten gut
unterscheiden und bietet in Luxushotels den Gästen eine
entsprechende Auswahl an. Es gibt Regenwasser aus
Tasmanien, Süßwasser aus den Tiefen des Pazifik,
67-Millionen-Jahre altes Wasser aus dem Untergrund der
Sahara und andere Sorten.
Regen auf Wasser im Harz.
Wasser unter der Erde. Prof. Dr. Wolfgang
Kinzelbach über den nachhaltigen Umgang mit unserer
wichtigsten Ressource.
Der Löwenanteil des Süßwassers auf der Erde besteht
nicht im Oberflächenwasser der Flüsse und Seen, sondern
im Wasser unter der Erde, dem Grundwasser. Der Umgang mit
diesen Wasserreserven muss nachhaltig sein. Das
gefährlichste wäre Raubbau. Das gilt besonders für die
Trockengebiete der Erde. In der Sahara, auf der
arabischen Halbinsel und in Wüstengebieten Chinas gibt es
unterirdisch große Mengen von Wasser, das bis in eine
Tiefe von 1.000 Metern reicht. Wie geht man damit um, wenn
die Nutzung dieser Ressource nachhaltig sein soll?
Der Hydromechaniker Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach, ETH
Zürich, berichtet aus seiner Forschung.
Wasser für die Brockenbahn.
Zitrone auspressen.
Wasser für die bessere Welt.
Wasserspezialist Prof. Dr. Ralf Otterpohl über
optimiertes Wassermanagement. Ein Film von Romuald
Karmakar für dctp.tv.
Ölpest. Schlepperkapitän van Vriesch über das
Tanker-Desaster an der Todesküste.
Die erschütternden Bilder von der Ölpest an den
Stränden Spaniens, Frankreichs und Portugals bewegten die
Welt. Der Tanker der das Unglück verursachte, wollte noch
den schützenden Hafen erreichen. Stattdessen wurde er auf
die offene See bugsiert, wo er im Sturm zerbrach. Der
holländische Abschleppexperte Kapitän van Vriesch,
dessen Rettungsvorschläge abgewiesen wurden, berichtet.
Peter Berling als Schlepperkapitän.
Wasser auf
Russisch
Über den Satz: „Alles fließt“. Mit Wasserforscherin
Nadeshta Durowa (Galina Antoschewskaja).
Der
Eigensinn der großen Wasserströme. Dr. Peter Houben
über Flutkatastrophen und den Charakter großer Flüsse.
Flusssysteme und Ströme haben einen individuellen
Charakter. Das zeigte z.B. die Elbe bei ihrer Flut. Es
gilt aber für alle großen und kleinen Ströme in der
Welt, vom Bach aufwärts zum Amazonas, Bramaputra,
Yang-tse, Nil und bis zu den rasanten Strömen unter dem
Grönland-Eis. Dr. Peter Houben, Physischer Geograph,
berichtet.
Walfang im Kuhsturm bei Grönland.
Kapitän Epsen Kioning berichtet von Problemen. Peter
Berling als Walfänger. 5´18´´
Die Tote unter Wasser.
Von Georg Heym. Mit Sophie Kluge.
Meine Liebe ist
so tief wie das Meer.
Die erste Unterwasseroper der Welt. Tiefsee-Experten
beschreiben den großartigen Inhalt von Schiffswracks und
deren Innereien am Meeresgrund. Mobilar, Schätze,
Maschinenanlagen und Diverses erhält sich über
Jahrzehnte. Das gilt vor allem dort, wo Luftblasen die
Einwirkung des Salzwassers lange Zeit bremsten. Die
Grabstätten am Grund des Meers bewegen (verstärkt seit
dem Film Titanic) die Gefühle der Menschen.
Jetzt haben die Proben für die erste Tiefsee-Oper der
Welt begonnen. Unsere Kamera dokumentiert sie. Verschieden
Komponisten haben Fragmente beigetragen, um diese
Requiem-Oper zu bestücken. Mit Peter Berling als
Kammersänger Edouard de Scaremberg.
Das Archiv
großer Erd- und Wasserkatastrophen.
Mit Dr. Houben.
„Ich stehe im Regen und warte
auf dich!“.
Polit-Kommissarin Anna Petrowna über die
kampfentscheidende Bedeutung der Schlager.
„Das
Wasser“.
Von Christian Morgenstern.
Der Unterwasser-Wanderer. Helge Schneider am Grunde des Ozeans.
Im Jahr 1928 badet Adolf Hitler in einem Weiher bei
München.
Zwei Weltkriege und Globalisierung
Eine Wasserkraft im Harz, die schon zwei Weltkriege und
eine Globalisierung überstanden hat.
Was heißt
Tethys-Meer?
Lassen sich Flüsse zähmen? Kann man Flüsse anlegen, um
Hochwasser wie an der Elbe zu verhindern? Dr. Peter Houben
sagt:“ Der Erde ist es völlig egal, was der Mensch
macht. - Veränderung findet statt.
Strom, der aus dem Wasser kommt.
Grundwasser in Gefahr.
Stauseen: Dörfer unter Wasser.
Schätze unter Wasser.
Unterwasser Archäologe Franck Goddio über ägyptische
Statuen auf dem Meeresboden vor Alexandria.
Jagd
auf Wasserbüffel in Abessinien.
Ein Film von 1911.
Direktlink zur Themenschleife „Alles fließt“:
http://www.dctp.tv/wasser-alles-fliesst/



