Der Bundestag hat den Antrag der GRÜNEN, EU-Mittel für den Urwaldschutz zu verwenden, mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt. Das Ziel des Antrages war es, das Urwaldschutzprogramm „Forest Carbon Partnership Facility“ um weitere 200 Millionen Euro aufzustocken. Mit diesen Mitteln sollen die Entwicklungsländer stärker den Urwaldschutz unterstützen. Der SPD-Agrarexperte im Bundestag, Gustav Herzog, begründet die Ablehnung seiner Fraktion – auf Anfrage von ForestFinance – damit, dass der Finanzbedarf des Projektes zum Urwaldschutz gedeckt sei und das Programm zunächst ausreichend erprobt werden müsse. Deutschland beteiligt sich hieran mit 40 Millionen Euro.
„Finanzielle Anreize für die Entwicklungs- bzw. Schwellenländer zum Urwaldschutz sind unerlässlich. Darüber hinaus muss die Bundesregierung ihre Anstrengungen gegen illegale Holzimporte in die EU weiter verstärken“, fordert Harry Assenmacher, Geschäftsführer ForestFinance. Der WWF schätzt, dass jedes zweite aus Asien importierte Holzprodukt aus illegalen Quellen stammt.
Vorrang für den Artenschutz
Die Weltbevölkerung verliert durch Rodungen, u. a. für die agrarindustrielle Gewinnung von Palmöl, Zuckerrohr oder Soja, jedes Jahr unwiederbringlich 20 Millionen Hektar Wald – eine Fläche fünfmal so groß wie die Schweiz. Und mit jedem abgeholzten Quadratmeter Regenwald geht auch eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten verloren. „Der Arten- und Urwaldschutz muss Vorrang vor den Profitinteressen Weniger haben“, mahnt Assenmacher. „Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz zur biologischen Vielfalt fordern wir ein klares Signal zum Schutz tropischer Urwälder und bedrohter Arten.“ Die UN-Konferenz findet unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung im Mai 2008 in Bonn statt.
Aufforstungen sind Urwaldschutz
Die ForestFinance Gruppe
lässt für ihre über 4.000 Investoren brachliegende
Flächen nach strengen ökologischen und sozialen
Kriterien in Panama aufforsten. Der neu entstehende Wald
ersetzt zwar keinen Regenwald, kann aber dennoch zum
Urwaldschutz beitragen. Denn das Angebot an Tropenholz aus
zertifizierter Forstwirtschaft nimmt den Handelsdruck von
den noch existierenden Regenwaldbeständen. Und nicht
zuletzt sichern BaumSparer sozial abgesicherte
Dauerarbeitsplätze in strukturschwachen Regionen Panamas.
Die ForestFinance Gruppe arbeitet ausschließlich mit
Forstunternehmen zusammen, die mindestens die Standards
des Weltforstrates Forest Stewardship Council (FSC)
einhalten. Ein Siegel, das die Einhaltung von umwelt- und
sozialverträglichen Produktionsbedingungen sichert.
ForestFinance setzt sich für einen umfassenden und
restriktiven Schutz des Regenwaldes ein – auf nationaler
und internationaler Ebene.
Weitere Informationen unter www.forestfinance.de
Pressekontakt:
Laub & Partner GmbH
Ulf Werner
Tel. +49 40 656 972 15
E-Mail ulf.werner@laub-pr.com
www.laub-pr.com
ForestFinance ist auf
Waldinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite
mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden.
Sparer können wählen zwischen verschiedenen Produkten
der zertifizierten tropischen Holzwirtschaft. Beim
BaumSparVertrag werden für einen monatlichen Sparbetrag
von 30 Euro zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt und nach 25
Jahren geerntet. Mit dem WaldSparBuch erwirbt der Sparer
1.000 m2 tropischen Wald für einmalig 2.400 Euro oder
zwölf monatliche Sparraten von 240 Euro. Für Investoren,
die 10.000 m2 aufforsten lassen wollen, ist
WoodStockInvest das richtige Produkt. Dies kostet 22.750
Euro. Wer sein Investment mit der Möglichkeit eines
dauerhaften Aufenthalts in Panama verbinden möchte, für
den kommt OKPanama in Frage. 20.000 m2 kosten 32.500
Euro.
Die Aufforstungsflächen von der ForestFinance Gruppe sind
FSC-zertifiziert (FSC-Zertifizierung SGS
FM/COC-003498).



