Geht man dieser Frage nach, sollte man zunächst
einmal dem interessantesten Punkt Beachtung schenken. Die
öffentlichen Stromnetzbetreiber sind verpflichtet, den
von Photovoltaikanlagen produzierten Strom abzunehmen und
diesen auch komplett zu vergüten. Dies geschieht aber
unabhängig davon, ob und wie viel die Eigentümer der
Photovoltaikanlagen zuvor selbst verbraucht haben. Hier
ist nur die Menge des eingespeisten Stroms Grundlage der
Berechnungen.
Weiterhin hat sich durch die Einspeisevergütung die
Anlage in der Regel schon nach 12-15 Jahren refinanziert
und weist aber eine durchschnittliche „Lebensdauer“
von ca. 25 Jahren auf.
Zudem werden die Bestandteile inzwischen auch teilweise
von der Stiftung Warentest begutachtet. An diesen
Ergebnissen können sich die Kunden auch schon vor dem
Kauf orientieren, um ein möglichst hochwertiges Produkt
zu kaufen. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass sich die
Umstände, die zum Betrieb von Photovoltaikanlagen wichtig
sind, nicht ändern werden. Die Sonne, die benötigt wird,
wird in den nächsten Jahren nicht knapp. Auch prüft der
Hausbesitzer, ob Bäume oder andere Gebäude oder auch der
Schornstein unnötige Schatten auf sein Dach werfen. Ist
dies zum Zeitpunkt der Installation nicht der Fall, wird
sich dies wohl auch nicht schnell ändern.
Somit ist klar, dass viele äußere Faktoren für den
Betrieb von Photovoltaikanlagen, und auch in diese
Investition, sprechen. Die Langlebigkeit und die
Rentabilität der Anlage sprechen absolut für sich.
Durch die Einnahmen aus der Einspeisegebühr bekommt der
Eigentümer der Anlage die Funktion eines Unternehmers.
Verständlicherweise haben viele Menschen davor Respekt,
weil sie glauben, die Folgen nicht abschätzen zu können.
Allerdings kann hier ein Gespräch mit einem Steuerberater
Abhilfe schaffen. Dieser verschafft sich einen Überblick
über die finanzielle Situation des Eigentümers und hat
dadurch die Grundlage, ihn individuell zu beraten. In der
Regel ist es weniger kompliziert als es scheint. Seine
Berechnungen können aufzeigen, dass sich diese
Investition und der Erhalt der Einspeisevergütung immer
noch lohnt und nicht so kompliziert ist, wie
befürchtet.
Am meisten spricht aber das zuerst genannte Argument
dafür, dass sich Photovoltaikanlagen trotz (oder wegen)
der Einspeisevergütung lohnen. Die Eigentümer erhalten
vom Betreiber des öffentlichen Stromnetzes eine
festgesetzte Vergütung für den ganzen eingespeisten
Strom, auch für den, den sie selbst verbrauchen
werden.
Lohnen sich Photovoltaikanlagen wirtschaftlich noch?
Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung der gesunkenen Einspeisevergütung.
09.09.2010
Angaben zum Unternehmen
Christian Münch Internetdienstleistungen
Christian Münch
Heuchelheimerstraße 19
61348 Bad Homburg
Deutschland
eMail:
mail@cmuench.info
http://www.solaranlage...
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