Energie wird in Deutschland immer mehr zur Luxusware. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Kosten für Heizung und Strom seit 2002 um mehr als 55 Prozent gestiegen. Und lt. Aussage regionaler Verbraucherzentralen ist ein Ende der Preissteigerungen gerade für fossile Energieträger mittelfristig auch nicht absehbar.
Doch immer mehr Verbraucher haben inzwischen die
Zeichen der Zeit erkannt und setzen auf Heizsysteme, die
erneuerbare Energien nutzen. Mit ihnen kann sich der
private Bauherr auf jeden Fall wirksam vor drohenden
Energiekosten-Steigerungen schützen. Von allen
Modernisierungsmaßnahmen im Haus hat die
energieeffiziente Sanierung der Heizungsanlage dabei
sicherlich die schnellste Amortisierung.
Kein Wunder also, dass sich - nach Angaben des
Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und
Umwelttechnik (BDH) – bei den Installationen von
Heizsystemen der Anteil an erneuerbarer Energienutzung
seit 2005 von 20 auf 40 Prozent verdoppelt hat.
Eine besonders umweltfreundliche, zuverlässige Heizungsalternative für kostenbewusste Verbraucher stellt die Holzheizung dar. Die im laufenden Jahr enorm gestiegene Nachfrage belegt eindrucksvoll die Renaissance dieser ursprünglichsten aller Wärmeversorgungen: Nach der aktuellen BDH-Statistik konnten die Hersteller im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr einen Zu-wachs an verkauften Holz- und Pelletsheizungen von 33 Prozent verzeichnen.
Dabei sind die Lieferanten von Stückholz,
Holzhackschnitzeln und Pellets auf eine weiterhin
steigende Nachfrage gut eingestellt, so dass sich der
Verbraucher keine Sorgen wegen Versorgungsengpässen
machen muss. Vom nachwachsenden Rohstoff Holz gibt es im
deutschen Wald mehr als in allen anderen Ländern
Mitteleuropas und Skandinaviens. Zudem wurde in den
letzten Jahrzehnten in den heimischen Wäldern deutlich
weniger Holz genutzt als nachgewachsen ist.
Auch beim sensiblen Preisthema rechnet die Initiative Holz
und Pellets damit, dass das Preisniveau bei Holzpellets
auch im stürmischen Herbst-Wintergeschäft immer noch rd.
50 Prozent unterhalb der aktuellen Gas- und Ölpreise
liegen wird. Nach Schätzungen des Deutschen
Energie-Pellet-Verbandes (DEPV) haben sich allerdings rd.
75 Prozent der Pelletsheizungsbesitzer dieses Jahr bereits
im Sommer zu sehr günstigen Konditionen mit dem
Brennstoff eingedeckt.
Auf jeden Fall bleiben
Holz- und Pelletspreise aufgrund funktionierender
Marktmechanismen berechenbar. Mit dem erneuerbaren
Energieträger Holz kann man somit den frostigen Tagen mit
ruhigem Gewissen entgegensehen - mit Blick auf den
Geldbeutel wie auf die Umwelt.
Weitere Informationen rund ums Thema Heizen mit Holz -
auch zu den weiteren Heizvarianten mit Scheitholz und
Hackschnitzel - erhalten Sie unter
www.holzundpellets.de.



