Hamburg, 08. April 2008 – Wie kommt der Strom in die Kartoffel? Diese Frage stellten sich vergangene Woche die Kinder der Privatschule Universitas in Rostock. Frau Nicole Knudsen von der Stiftung GRS Batterien brachte nicht nur Licht ins Dunkel, sondern die kleinen Forscher im Alter von fünf bis elf Jahren auch zum Staunen. In einem neunzigminütigen Workshop erklärt sie alles, was kleine Batterie-Experten wissen müssen. Was ist ein Stromkreis? Welche Arten von Energie gibt es? Warum benötigen Geräte mit Batterien keinen Strom aus der Steckdose? Und was passiert mit Batterien, denen die Puste ausgeht?
Mithilfe des Kartoffel-Uhr-Experiments konnten die Kinder selbst Strom erzeugen und somit das Energie-Geheimnis lüften. Doch nicht nur das: Sie erfuhren zudem, warum Batterien nicht in den Hausmüll dürfen und was aus deren Inhaltsstoffen noch tolles entstehen kann, wie beispielsweise Besteck. Ein Flyer mit entsprechenden Erläuterungen kann unter www.grs-batterien.de heruntergeladen werden.
Im Rahmen der Kinder-Uni an der Hochschule Rostock haben sich am Nachmittag zahlreiche große und kleine Interessierte am Info-Stand von GRS Batterien ausführlich zum Thema Batterien und Recycling informiert. Jeder, der am Stand vorbeikam, wurde mit praktischen Mini-BATT-Boxen und spannenden Broschüren für Zuhause ausgestattet.
GRS Batterien: Das Gemeinsame Rücknahmesystem der Batteriehersteller
Seit Inkrafttreten der Batterieverordnung im Oktober 1998 übernimmt die von Batterieherstellern gegründete Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (www.grs-batterien.de) bundesweit unentgeltlich die Rücknahme, das Abholen, Sortieren und die Verwertung von Batterien und Akkus. Die grünen Sammelbehälter von GRS Batterien stehen in allen Geschäften, die Batterien im Sortiment führen, sowie bei kommunalen Sammelstellen und vielen öffentlichen Einrichtungen. GRS Batterien ist es gelungen, den Anteil recycelter Batterien kontinuierlich auszubauen. Heute werden bereits fast 90 Prozent aller gesammelten Batterien wiederverwertet. Über 900 Batteriehersteller und Batterieimporteure sind Vertragspartner des Gemeinsamen Rücknahmesystems – Jahr für Jahr werden es mehr. Mit ihren Beiträgen finanzieren sie die Entsorgungsleistungen der Non-Profit Organisation.



