(Beiersdorf-Freudenberg, 09.09.2009) Nach einem
vorübergehenden Rückgang im Juli sind die
Kraftstoffpreise im August deutlich gestiegen. Wie der
ADAC am 1. September mitteilte, kostete der Liter Diesel
durchschnittlich 1,113 Euro. Damit stieg der Preis
gegenüber dem Vormonat für Dieselkraftstoff um 3,9 Cent.
(Quelle: ADAC)
Das sprunghaft gestiegene Interesse an Alternativen, wie z.B. der Zusammenschluss in Energiegenossenschaften zeigt, dass neben mittelständischen Unternehmen mittlerweile auch immer mehr Privatpersonen für ihre mittelfristige Finanzplanung unabhängiger von Öl und Gas werden wollen.
Nach Einschätzung des Vorstands der Energiegenossenschaft Freudenberg in Brandenburg, Helmut Uhlig, liegt der Grund hierfür vorrangig in den Kosten für Heizöl, die sich insbesondere für Privathaushalte immer schwerer kalkulieren lassen. „Jeder – ob Unternehmen oder Privathaushalt - der mehr als 300 l Diesel im Jahr benötigt, sollte über eine Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft Freudenberg eG nachdenken. Wir produzieren unseren eigenen Diesel. Dieser Kraftstoff ist zertifiziert und kann in jedem Dieselmotor, Blockheizkraftwerk oder sonstigen Dieselanlagen ohne umständliche Umrüstung eingesetzt werden. Wir beliefern bundesweit und verlangen von unseren Deputatsempfängern nur die Produktionskosten. Der Literpreis bei uns beträgt nicht einmal die Hälfte des üblichen Dieselpreises und jeder kann sich denken, in welche Richtung der Dieselpreis in den nächsten Jahren noch gehen wird.“
In der
Energiegenossenschaft Freudenberg sind die Mitglieder ihre
eigenen Dieselproduzenten. Der ausschließlich aus
biogenen Roh- und Reststoffen gewonnene Dieselkraftstoff
namens CEHATROL® wird nicht zusätzlich mit
herkömmlichem Biodiesel angereichert und ist nach DIN EN
590 zertifiziert.
Weitere Informationen über die Energiegenossenschaft
unter http://www.eg-freudenberg.de.



