(Beiersdorf-Freudenberg, 10.09.2009) Kaum beginnen die Verbraucher, sich auf neue Antriebstechnologien bei Kraftfahrzeugen einzurichten, deuten sich erste Rückschläge an. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland könnte „der Siegeszug umweltfreundlicher Technologien… in den nächsten Jahren durch Engpässe in der Rohstoffversorgung gebremst werden. Gefährdet ist der Nachschub an sogenannten seltenen Erden, einer Klasse von Metallen, die unter anderem zum Bau von Windkraftanlagen und Hybridautos benötigt wird.“
Marktführer
China plant angeblich, den Export dieser Rohstoffe
einzuschränken. Stattdessen will die chinesische
Regierung die Vorkommen vorrangig für chinesische Firmen
zur Verfügung stellen. Damit droht Peking
nicht-chinesischen Produzenten von Industriegütern, wie
zum Beispiel Autokonzernen, von der Versorgung mit diesen
Stoffen abzuschneiden und damit die Wettbewerbsbedingungen
zu Gunsten heimischer Firmen zu verzerren.
(Quelle: FTD Online, 10.09.2009)
„Wir treiben an.“ – lautet das fröhliche Motto des Teams der Energiegenossenschaft Freudenberg eG in Brandenburg. Was die Genossenschaft auf die Beine stellt, klingt fast trotzig zum chinesischen Embargo: Zwar wird hier kein Hybridantrieb aber immerhin hochwertiger Dieselkraftstoff - zertifiziert nach DIN EN 590 - aus Stroh gewonnen. Dieser Kraftstoff – der unter dem Namen CEHATROL® ausschließlich zu den Produktionskosten an die Genossenschaftsmitglieder abgegeben wird – kann bedenkenlos in allen Dieselaggregaten eingesetzt werden kann. Ein wesentlicher Unterschied zum herkömmlichen Biodiesel.
„Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern eine win-win-Situation zu bieten das heißt, beide Parteien ziehen ihren größtmöglichen Nutzen aus dieser Kooperation“, so Frank Knauer, Vorstand der Energiegenossenschaft Freudenberg eG, „durch unsere genossenschaftseigene Dieselproduktion koppeln wir uns für die nächsten Jahre vollständig vom Weltmarkt ab und reduzieren so in den Mitgliedsunternehmen wesentlich die Kraftstoffkosten.“ Im Durchschnitt liegen die Einsparungen bei 60% zum regulären Dieselpreis an den Tankstellen.
Gegenwärtig werden vier Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg projektiert. Auch das bundesweite Tankstellennetz wird parallel weiter ausgebaut. Informationen über die Mitgliedschaft unter http://www.eg-freudenberg.de.



