Die größten Energiediebe an Berlins Schulen sind: Kaffeemaschinen im Lehrerzimmer, zugige Fenster, nicht regelbare Heizthermostate und schlechte Beleuchtung in den Klassenzimmern. Das haben die Teilnehmer, vier Berliner Schulen, des diesjährigen Wettbewerbs energy agents, herausgefunden. Seit dem Herbst 2008 hatten die Schülerinnern und Schüler der Jahrgangsstufe 5 mit modernsten Messgeräten umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. Ziel war es, die größten Energieverschwender aufzudecken, Gegenmaßnahmen aufzuzeigen und Mitschüler zu aktivieren.
Im Finale der energy agents, initiiert vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) und vom Energieunternehmen Nuon Deutschland, setzen sich heute Mittag die Mädchen und Jungen der Bürgermeister-Ziehten-Grundschule durch. In der Kindercity, im Alexa am Alexanderplatz, entschied sich die dreiköpfige Jury, für die Schule aus Lichtenberg. Die Gewinnerklasse kann sich nun auf eine spannende Klassefahrt freuen, aber auch die anderen Klassen gingen nicht leer aus und gewannen tolle Preise. Die Bürgermeister-Ziehten-Grundschule tritt damit die Nachfolge der Barbarossa Grundschule an, die den Wettbewerb im vergangenen Jahr für sich entschieden hat.
Der Schirmherr, Berlins Schulsenator Jürgen Zöllner, lobte die Aktion: "Im Projekt energy agents erfahren die Kinder hautnah, wie man Energieverschwendung erkennt und was man dagegen unternehmen kann. Das setzen sie dann in ihrer Schule um; aber auch zu Hause können sie sogar ihren Eltern wertvolle Tipps geben, die sich auszahlen. Mit Ressourcen effizient umgehen, umweltbewusst handeln - das muss von Klein auf gelernt werden. Schön, dass Politik und Wirtschaft daran gemeinsam arbeiten."
Heike Klumpe, Unternehmenssprecherin von Nuon Deutschland erklärte: „Mit den energy agents wollen wir von Nuon schon den jungen Energieverbrauchern deutlich machen, wie wichtig es ist, effizient mit Energie umzugehen“. In Kooperation mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. (UfU), das die Durchführung des Projekts übernommen hat, sind zum zweiten Mal mehrere Schulen an den Start gegangen, den Energiedieben auf die Schliche zu kommen.
Hinweis für die Redaktionen: Fotos der Siegerklasse, zur kostenfreien Verwendung, können wir Ihnen bei Interesse gerne zusenden.


