Köln im November 2008. Auch wenn die Ölpreise auf dem weltweiten Energiemarkt gerade eine Erholungspause einlegen – grundsätzlich bewegen wir uns unverändert auf einem hohen Energiepreisniveau. Allein in den letzten sechs Jahren haben sich die Energiekosten für Privathaushalte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um mehr als 55 Prozent erhöht. Dabei machen nur die Heizkosten bereits etwa drei Viertel des Gesamtenergieverbrauchs eines Gebäudes aus. Deshalb ist es heute und in Zukunft wichtiger denn je, den Energiebedarf zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag zur Kostensenkung kann in diesem Kontext auch die kontrollierte Wohnungslüftung leisten.
Nach Angaben des Bundesindustrieverbands Haus-, Umwelt und
Energietechnik (BDH) beträgt der Anteil der Heizung an
den häuslichen Energiekosten stattliche 75%. Deshalb
werden heutzutage moderne Bauten oder Sanierungsobjekte ja
auch mit praktisch luftdichten Außenhüllen versehen.
Dadurch soll ein unkontrollierter Verlust der teuren
Wärmeenergie über undichte Fenster oder Luftbrücken im
Mauerwerk möglichst vermieden werden. Doch das
hermetische Abriegeln eines solchen Gebäudes bringt
automatisch neue Herausforderungen mit sich.
Zum einen wird dadurch der Luftaustausch unterbunden, der
für die Gesundheit der Bewohner unabdingbar ist. Denn
jeder Mensch atmet täglich ca. 20.000 Liter Luft ein und
aus und benötigt stündlich 30m³ Frischluft, um sich
wohl zu fühlen. Zum anderen führt ein zu geringer
Luftaustausch zu hoher Luftfeuchtigkeit, die Milben und
Schimmelpilze zum Wachsen bringt. Im schlimmsten Fall kann
das neben den gesundheitlichen Risiken sogar zu
gravierenden Bauschäden führen.
Um nun nicht durch permanentes, manuelles Fensterlüften
die positiven Energieeffekte einer luftdichten
Außenhülle wieder zu neutralisieren, bieten sich
kontrollierte Wohnungslüftungssysteme als Lösung an: Sie
führen automatisch und bedarfsgerecht die verbrauchte,
feuchte Luft aus dem Gebäude ab und lassen frische Luft
nachströmen. Dabei arbeiten die modernen Geräte extrem
leise und praktisch zugluftfrei.
Durch Wohnungslüftungssysteme mit eingebautem
Wärmetauscher wird zudem nicht nur ein unnötiger Verlust
kostbarer Wärmeenergie vermieden, da bis zu 90% der
Abluftwärme zurück gewonnen werden können – auch
grundsätzlich wird die energetische Wertigkeit des gut
gedämmten und luftdichten Gebäudes zusätzlich
gesteigert. Denn mit einer kontrollierten Wohnungslüftung
können die Lüftungswärmeverluste insgesamt bis zu 80%
gesenkt werden. Das schont den Geldbeutel und bringt
zugleich einen spürbaren Gewinn an Komfort und
Lebensqualität durch die permanente Frischluftzufuhr.
Mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren Sie unter www.wohnungs-lueftung.de, einem gemeinsamen
Informationsportal des Bundesindustrieverbandes
Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. und des
Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V.
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Pressekontakt rund um das Thema Wohnungslüftung:
Sage & Schreibe PR GmbH
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Umfangreiche Bildfeindaten stehen im Pressroom unter www.sage-schreibe.de zum
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Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und
Umwelttechnik e.V. vertritt die wirtschaftlichen,
technischen und politischen Interessen seiner Mitglieder
gegenüber Politik, Verwaltung, den Organisationen der
Marktpartner und der Öffentlichkeit. Dem BDH gehören 69
Industrieunternehmen und 4 assoziierte Verbände an. Die
im BDH organisierten Hersteller erwirtschaften mit über
54.000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 11 Mrd. €. Dies
entspricht einem Marktanteil der deutschen Industrie auf
dem europäischen Markt von 60%.
Die im BDH organisierten Unternehmen stellen Systeme der
Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Heizungstechnik
her. Zur Produktpalette gehören Heizkessel mit Leistungen
von 4 kW bis 35 MW, Brenner, Komponenten der
Feuerungstechnik, Heizkörper, Flächenheizungen, Systeme
zur Nutzung erneuerbarer Energien, Controls und
Abgassysteme. Die Mitgliedsfirmen des BDH bieten komplette
Systemlösungen für den Gebäudebereich an, mit
Schwerpunkt Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und
Wärmeübergabe sowie zur Trinkwassererwärmung auf Basis
Gas, Öl, Strom und besonders zur Nutzung erneuerbarer
Energien.
Zu den Mitgliedern des BDH gehören in erster Linie
mittelständische Unternehmen, aber auch internationale
Marktführer mit Umsätzen von bis zu 2,6 Mrd. €. Die
Systeme und Produkte der im BDH organisierten Unternehmen
nehmen weltweit eine technologische Spitzenstellung
hinsichtlich ihrer Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und
Sicherheit ein.



